Therapieangebote unserer Praxis in der Ergotherapie

Wann ist eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll?




Behandlungsspektrum

Schwerpunkt "Erwachsene"


  1. motorisch funktionelles Training
    • hier soll der Patient lernen, seine Kräfte zu nutzen und durch veränderte Verhaltensweisen und Arbeitsabläufe eine bleibende Behinderung zu kompensieren
    • ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B. Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit, Förderung der Grob- und Feinmotorik und Koordination.


  2. Hirnleistungstraining
    • der Wert der geistigen Aktivität rückt immer mehr in den Vordergrund. Für das Gehirn bedeutet es, dass sich die Schaltstellen zwischen den Nervenzellen zurückbilden und somit das Denkvermögen, die Merkfähigkeit und die Abrufbarkeit stark nachlassen.
    • Regelmäßiges Hirnleistungstraining fördert die Hirndurchblutung und regt den Hirnstoffwechsel an. Dies führt zu einer besseren Durchblutung des Körpers. Weiterhin kommt es zur Ausschüttung von Stoffen im Gehirn, die eine positive Stimmungslage begünstigt und zu einer Wirkungssteigerung bestimmter Medikamente führt.


  3. Entspannung und Stressreduktion
    • Durch das Einbinden des Hatha-Yogas in die Therapie werden Atemübungen in Kombination mit sanften Bewegungen zur Entspannung, Stressreduktion und auch zur Konzentration erlernt.


  4. Alltagstraining
    • erlernen/wiedererlernen alltäglicher Funktionen (z.B. Umgang mit Messer und Gabel nach einem Schlaganfall)


  5. Wahrnehmungsförderung z.B. basale Stimulation
    • die basale Stimulation ist darauf ausgerichtet, eine Kommunikation auf allen Ebenen, verbal und nonverbal, zu ermöglichen
    • durch wahrnehmbare und verarbeitbare Handlungen werden beim Patienten Reaktionen hervorgerufen, die eine Kommunikation ermöglichen.
    • es werden alle Sinne (hören, sehen, fühlen, schmecken und gucken) in die Therapie integriert.


  6. Entwicklungsförderung / Psychomotorik
    • Ziele: gehemmte, erziehungsschwierige, motorisch und / oder psychisch gestörte Kinder sollen zu einer geordneten Selbständigkeit und Sicherheit gelangen. Eine harmonische Persönlichkeitsentwicklung ist oberstes Ziel.


  7. Hilfsmittelberatung / -anpassung
    • Ergotherapeuten haben ein profundes Wissen über die gängigen Hilfsmittel. Ebenso über die Probleme und Bedürfnisse der Patienten. Deshalb sind sie der optimale Berater bezüglich der Auswahl von Hilfsmitteln.




Schwerpunkt "Kinder"


  1. Sensorische Integration
    • damit der Baum (das Kind) gute Früchte (z.B. lesen, rechnen...) tragen kann, muss bei der Therapie an den Wurzeln (z.B. fühlen, spüren...) gearbeitet werden. Dies geschieht durch die sensorische Integration.


  2. Graphomotorik
    • Schwierigkeiten mit der Stifthaltung und ein daraus entstehendes schlechtes Schriftbild werden druch gezielte Medien verbessert.


  3. Entspannung und Stressreduktion
    • kindgerechtes Erlernen von Atem- und Entspannungsübungen durch die Einbindung von Hatha-Yoga in die Ergotherapie.


  4. Konzentrationstraining (Gruppentherapie)
    • für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter: Marburger Konzentrationstraining (auch in Einzeltherapie).
    • für Kinder im Alter ab der Grundschulzeit: Attentioner-Training.